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Der Verein

Zu einer ersten konstruktiven Tagung lud der Verein „Das Buch im Zentrum“ am 11. Oktober 2008 ein.

 

Als „Einstieg“ präsentierte Herr Ferdinand Berger, Vierter in der 160 Jahre langen Firmengeschichte, das „Werk I“ in der Wiener Straße, wo die Druckerei so erhalten wird, wie sie von Gutenbergs Zeit bis zum „Ende des Hochdrucks“ bestand. Dieser wird nicht nur gesichert, sondern durch eine Tiefdruckerei mit Radierpressen und einen Saal mit Steindruckpressen erweitert. Das „Werk I – Druckereimuseum Berger“ könnte damit ein wichtiger Teil im Gesamtkonzept „Buchstadt Horn“ sein.

 

Die etwa 25 Teilnehmer versammelten sich dann in der HAK Horn, wo unter der Leitung von Mag. Bettina Strümpf und Josef Wallenberger Konzept und Verein „Buchstadt Horn“ vorgestellt wurden. Aus sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten wurden zuerst gemeinsam jene Säulen entwickelt, die für eine solche Qualifizierung notwendig sind.

 

Dr. Patricia Engel, Restauratorin aus Berlin, berichtete über die Möglichkeiten eines Europäischen Forschungszentrums für Buch- und Papierrestaurierung und Dr. Ernst Fischer, Prof. an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz über Ausbildungsangebote und –möglichkeiten zum zusammengefassten Thema Buchwissenschaften. Dr. Barbara Aschenbrenner von „Zeitpunkt Lesen“ des Landes Niederösterreich stellte die Notwendigkeit des Lesens auch im digitalen Zeitalter fest, eine Forderung und Förderung, die von den anwesenden Lehrerinnen und Lehrern des BG Horn und der HAK/HAS Horn unterstützt wird.

 

LAbg. Jürgen Maier und StR. Schmudermayer als Vertreter des Landes und der Stadt Horn sehen in dem Projekt zahlreiche Chancen für Horn. Josef Wallenberger sieht als Regionalberater der Region Möglichkeiten eines Gründerzentrums, das geeignet ist, auch Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern.